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MMS - Migrations-Management-Systeme
Die Problemstellung bei heutigen Migrationsprojekten
• Hoher Programmieraufwand für Transformationen und Änderungen
• Fehlende Zeit für Entwickler sich bereits in die neuen Systeme einzuarbeiten
• Umsetzung von Fachbereichsvorgaben in Programme unterschiedlich
• Transformationsregeln werden oft erst bei Produktivübernahmen bekannt
• Die Definitionslücke zwischen Liefer- und Zielsystemen muss zeitnah überbrückt werden
• Ordnungsbegriffsreferenzen nicht automatisch konsistent
• Bearbeitungsgerechte Datenmigration bedingt konsistente Übernahme zusammengehörender Systeme
• Große Mengen müssen zeitnah migriert werden
Hier setzt auch die Lösung an. Die dort entwickelten Migrationsmanagement-Systeme (MMS) entzerren die Abhängigkeit von Liefer- und Zielsystemen und vereinfachen die Transformationen. Gleichzeitig stellen sie einen Werkzeugkasten für die Behandlung unterschiedlichster Migrationsanforderungen bereit.
Das Paket bietet die Integration von Transport, Speicherung (Wiederaufsetzen), Transformation, Konsolidierung der Migrationsdaten. Die Prozesse sind einheitlich, transparent, nachvollziehbar. Für die sachbearbeitungsgerechte Übernahme wird das Rucksackverfahren (gefu) unterstützt.
Das Paket besteht aus drei wesentlichen Komponenten:
1. MSC (MigrationsStorageCenter)
2. DDBS (DynamicDataBaseSystem)
3. RFDB (ReferenceDataBase)

Speicherung
Die Laufzeitabhänigkeit der beteiligten Systeme und Änderungen bedingt hohe Testaufwände und Wartezeiten.
Es gilt diese zu vermindern.
• Die Speicherung der Lieferdaten gewährleistet: Zeitlich unabhängige Anlieferung und Abgabe der Daten.
• Struktur- und Inhaltsänderungen sind durch MSC ohne Neulieferung verarbeitbar.
• Die Liefer- und Zielsysteme sind damit unabhängig in ihrem Laufzeitverhalten.
Rucksackverfahren
Die reibungslose Bearbeitung der Vorgänge ab Start in den Zielsystemen ist zu gewährleisten.
• Das MMS-Rucksackverfahren bindet alle abhängigen Daten logisch nach Ordnungsbegriffen zusammen (z.B. Partner - Vertrag - Inkasso etc).
• MMS konsolidiert diese Daten auch bei zeitlich unterschiedlicher Anlieferung.
• Alle mit dem Basisvorgang (z.B. Vertrag) zusammenhängenden Daten werden zeitlich konsolidiert an die Zielsysteme weitergeleitet.
Referenzierungen
Bei Vergabe neuer Ordnungsbegriffe in den Zielsystemen ist es wichtig Referenzen zwischen ALT und NEU aufzubauen.
• MMS stellt über eine Referenzdatenbank (RFDB) sicher, dass System- und Ordnungsbegriffsreferenzen konsolidiert eingetragen werden.
• RFDB gewährleistet fehlerfreie Vergabe von Ordnungsbegriffs-referenzen.
• Durch die zentrale Vergabe wird die Einheitlichkeit gewährleistet.
• RFDB erkennt Doppelbelegungen/-lieferungen und sorgt für Inhaltsinkomptibilität in der RFDB
• RFDB ist auch nach den Migrationen ein wichtiges Auskunftssystem.
Nachlieferungsverfahren
Die zeitliche Unabhängigkeit ist wichtiges ein Sicherheitsventil im Migrationsprozess.
• Das MMS-Nachlieferungsverfahren ermöglicht die Übernahme und Weiterleitung von Migrationsdaten in Stufen.
• Die Einzellieferung von bereits migrierten Vorgängen erlaubt eine von der Ziellandschaft unabhängige Verarbeitung in der Lieferlandschaft.
• MMS hält verarbeitete Daten aus der Lieferlandschaft solange bis die Ziellandschaft freigegeben ist.
• Nach Freigabe der Ziellandschaft und liefert MMS die Lieferdaten nach.
Transformation
Die Transformation von den Strukturen, Formaten und Inhalten ist äußerst zeitaufwendig.
• MMS bedient sich zur Transformation DynamicDatabaseSystem (DDBS), das diese Arbeit übernimmt.
• Dort ist es möglich die unterschiedlichen Regeln, Strukturen und Zuweisungen einfach zu speichern und aufzurufen.
• DDBS führt ca. 90 – 95 % aller Transformationen im Migrationsbereich ohne Programmierung aus.
• Durch Wegfall der Programmierung und einfache Regeländerungen, werden eine Menge Zeit und Kosten gespart.
Die Zeit von der Regelerstellung durch Fachleute und der Verarbeitbarkeit in den Migrationsprogrammen ist oft sehr lange.
MMS bietet hier eine einmalige Möglichkeit der Erstellung der Regeln durch die Fachbereiche und der zeitnahen Ausführung in MMS. In Excel-Tabellen können die Regeln einfach dargestellt werden. In einer Form, die von den Fachabteilungs-mitarbeitern schnell gelernt wird.
Die erstellten Excel-Tabellen werden automatisch in die DDB (DynamicDataBase) überführt, sodass keine manuelle Tätigkeit wie Regelprogrammierung oder Abstimmung dazwischengeschaltet werden muss.
Die in der DDB gespeicherten Regeln sind sofort ausführbar. So erreichen wir einen optimalen Prozess von der Regelerstellung bis zur Ausführung. Dies bedeutet eine hohe Produktivität im Migrationsmanagement.

Praxiseinsätze bei mehreren Migrationen
MMS ist bisher in mehreren Migrationen erfolgreich eingesetzt worden. Der Einsatz hat gezeigt, dass die Tools für die jeweiligen Anforderungen flexibel genutzt werden und damit individuelle Ansprüche zu maßgeschneiderten Lösungen führen. Trotzdem sind die Phasen sehr gut nachvollziehbar und transparent. Der Aufwand für Installation und Einarbeitung Ihrer Mitarbeiter ist erstaunlich gering.
Entwickler freuen sich über die Möglichkeiten und die neuen Möglichkeiten. Anwender loben die Ergebnisse.
Gerne können Sie natürlich auch auf unsere System- und Migrations-Management-
Experten zurückgreifen.