the way of innovation |
Kontakt:![]() gesellschaft für unternehmensinnovation mbh Rosenstr. 9 - 71034 Böblingen Registergericht Böblingen - HRB 4167 |
|
AIM
Anwendungs-Management-System
Informationen zwischen Systemen austauschen, verteilen und anpassen, ohne Änderung in Programmen. Gleichzeitige Sicherstellung der Transparenz, Historiesierung und Archivierung der Daten. Die Idee
· die durch fachliche und technische Abhängigkeiten gekennzeichnete Systemlandschaft muss die Reaktion auf Kundenwünsche muss schnell und flexibel gestaltet werden
. die die Systeme und deren Schnittstellen werden immer komplexer
· die zur Umsetzung verfügbare Zeitstrecke wird aber immer kürzer
· die Budets werden nicht vergrößert
Durch die vielfältige Verflechtung aller Bereiche ergeben sich in der bisherigen IV-Systemlandschaft eine Reihe von Problemen, die sich gegenseitig sogar noch verstärken:
· Durch die hohe Komplexität der IT-Systeme und die damit einhergehende mangelnde Transparenz gestaltet sich die Wartung sehr aufwendig und zeitintensiv. Dies gilt insbesondere an den Schnittstellen.
· Bei der Neueinführung von IV-Produkten wird ein Anpassungsaufwand der nachfolgenden Systeme erforderlich. Dadurch wiederum erhöht sich der Aufwand für die zur Einführung erforderlichen Testaktivitäten.
· Tritt ein Fehler auf, so lässt sich die Behebung in der Regel nicht nur auf ein Teilsystem eingrenzen.
Die Folge hieraus ist ein erhöhtes Risiko für die Stabilität und Verfügbarkeit aller Systeme
Ein Schnittstellen-Managementsystem (AIM) nach folgenden Kriterien:
· Transparenz der Prozesse durch Kanalisierung des Austauschs von Informationen sämtlicher Anwendungen und eine zentrale, dynamische Informationshaltung und -verteilung.
· Flexibilität durch termingesteuerte Prozesse und Informationsumsetzung über ein zentrales Transformationssystem (DynamicDataBaseSystem - DDBS) bei der Informationsdefinition zum Ausführungszeitpunkt.
· Stabilität und Ablaufsicherheit durch ein einziges sicheres und durchgängiges Verfahren.
· Transparenz der Prozesse durch eine zentrale, dynamische Informationshaltung und -verteilung.
|
|
Um das Ziel zu erreichen und den obengenannten Problemen effektiv begegnen zu können, wurde das Datenlogistk-System IFC entwickelt.
|
|
Als zentrale Schnittstelle übernimmt die Aufträge der Liefersysteme[1]. Diese werden in einem Datenpool gesammelt und termingerecht an die Zielsysteme verteilt. Dabei werden die Quelldaten nach hinterlegten, vorgangsbezogenen Regeln in Zielsystemdaten umgesetzt. gewährleistet die Einhaltung zeitlicher Vorgaben (wie z.B. eine festgelegte Reihenfolge oder Abhängigkeiten) und meldet die Verarbeitungsergebnisse konsolidiert an die Liefersysteme zurück. Somit können direkte Programmzugriffe in fremde Systeme und die daraus resultierenden Abhängigkeiten vermieden werden.
Alle Vorgänge werden in der Schnittstelle lückenlos dokumentiert und können in jedem einzelnen Teilschritt nachvollzogen werden.
Sollte eine Abholung oder Verarbeitung durch das Zielsystem nicht erfolgreich sein, so hält diesen Auftrag weiterhin zur Abarbeitung vor.
|
|
Um die Kommunikation der vielfältigen Liefer- und Zielsysteme zu gewährleisten, übersetzt das zentrale Schnittstellenmodul die unterschiedlichen Inhalte und Formate auf die Anforderungen des jeweiligen Zielsystems. Hierzu reicht es aus, dass DDBS die entsprechenden Konstellationen bekannt sind. Damit versetzt die Schnittstelle alle angeschlossenen Systeme in die Lage, sich untereinander auszutauschen, ohne gegenseitig die spezifischen Strukturen kennen zu müssen. Da Anpassungen bei Anbindung eines neuen Systems also nur in DDBS vorgenommen werden müssen, kann der Aufwand erheblich reduziert werden.
Die Daten der Liefersysteme werden durch AIM sowohl auf fachliche wie auch auf technische Richtigkeit geprüft. Im Einzelnen erfolgt eine Prüfung auf
· Gültigkeit
· Plausibilität und
· Konsistenz
der Daten. Die Grundlage hierfür bildet ein Tabellenwerk, auf dem sämtliche Regeln und Anforderungen der Zielsysteme vollständig hinterlegt sind. Fehlerhafte Daten werden durch die Schnittstelle zurückgewiesen. Da mit Einbindung von das verursachende System sofort identifiziert werden kann und durch die Rückweisung der Daten „Folgefehler“ bei der Verarbeitung in den Zielsystemen vermieden werden, kann die Fehlerbehebung optimiert werden.
|
|
Jeder Auftrag an enthält einen Bearbeitungstermin. Die Schnittstelle übernimmt deren Überwachung und sorgt für die termingerechte Verarbeitung im Datenpool. Sie gewährleistet die Einhaltung vorgegebener Reihenfolgen und zeitlich bedingter Abfolgen zwischen verschiedenen Terminen. Dies gilt nicht nur für Aufträge an fremde Systeme, bietet genauso die Möglichkeit programminterne Termine zu verfolgen.
Dabei gilt die Grundregel, dass terminierte Aufträge bis zu ihrer Abarbeitung jederzeit geändert oder storniert werden können. Nur die aktuell gültige Version wird an das Zielsystem weitergeleitet, vorhergehende Versionen der Aufträge werden historisiert.
Eine mögliche Zusatzfunktionalität ist die Verwaltung von Dauerbelegen, d.h. für eine gewisse Zeit werden gleichbleibende, wiederkehrende Aktionen ausgeführt. Die Schnittstelle verwaltet diese Termine selbständig und gibt regelmäßig entsprechende Aufträge (z.B. für Zahlungen, Buchungen, ....) an das Zielsystem weiter.
Durch die zeitversetzte Weitergabe von Daten ermöglicht die Laufzeitunabhängigkeit der Systeme untereinander.
Liefersysteme benötigen oftmals Rückmeldungen über den Bearbeitungsstand der gesendeten Aufträge, z.B. um (bis zur Abarbeitung) gesperrte Vorgänge wieder freizugeben[2]oder um auf die Verarbeitungsinformation als Auskunft zurückzugreifen. Um hierbei direkte Zugriffe zu vermeiden und damit sowohl die Abhängigkeiten als auch die Komplexität zu reduzieren, übernimmt aktiv die Aufgabe, den Stand der Weiterleitung und die (erfolgreiche) Abarbeitung der Aufträge zurückzumelden.
Gibt das Liefersystem einen Auftrag an , so muß nicht nur ein Zielsystem angesprochen werden. Viel häufiger wird es der Fall sein, daß ein Auftrag an mehrere Adressaten verteilt werden soll[3]. Hierbei stellt sicher, daß alle Teilaufträge abgestimmt verarbeitet werden, da ein „Auseinanderlaufen“ der Teilaufträge zu Unstimmigkeiten führen könnte[4]. Nach der Verarbeitung meldet die erfolgreiche Erledigung an das Liefersystem zurück.
Bei Einbindung einer Schnittstelle zwischen heterogenen Systemen ist die Abstimmung ein wesentlicher Faktor für die Ordnungsmäßigkeit der Verarbeitung. Nur so kann gewährleistet werden, dass die gesendeten Daten auch vollständig an ihren Bestimmungsort übertragen wurden.
Eine lückenlose Dokumentation aller Vorgänge ist durch die mitgeführte Kontrollstatistik gegeben. Jeder einzelne Teilschritt wird exakt festgehalten und ist jederzeit nachvollziehbar . Die Aufträge werden nach Vorgabe gespeichert, historisiert und archiviert, so dass auch die höchsten Ansprüche der ordnungsgemäßen Speicherung erfüllt werden. Dadurch werden Wiederholungsläufe für Systeme sind möglich, ohne dass die anderen am Datenaustausch beteiligten Systeme Aufwand haben.
Die Einführung von AIM bringt Vorteile für alle Bereiche eines Unternehmens. Obwohl bereits ein hoher direkter Nutzen durch die Verwendung von AIM vorzeigbar ist, sollte auch der „Sekundär“Nutzen nicht unberücksichtigt bleiben. Im folgenden wurde der Nutzen aus den unterschiedlichen Perspektiven eines Unternehmens betrachtet.
AIM ist eine offene Integrationsbasis für viele Einsatzgebiete z.B.:
| Sämtliche Schnittstellen |
Die Schnittstellen sind transparent - wer mit wem?
Der Stand der Datentransfers ist jederzeit auch historisch nachvollziehbar. Die beteiligten Systeme müssen nur noch einen Schnittstelle kennen. Änderungen an den Schnittstellendefinitionen (Strukturen und Inhalte) können schnell und unkompliziert durchgeführt werden. Die beteiligten Systeme müssen die Liefer- oder Ziel- strukturen und -inhalte nicht kennen. |
| Termine | AIM arbeitet terminorientiert. Es lässt sich jederzeit ein Terminsystem darauf aufbauen. |
| Berechtigungen | Ein zentrales Berechtigungssystem findet hier die ideale Datenbasis. |
| Programmsteuerung | Die Steuerungs-Datenbank von AIM (DDB) ist als Tool für die Programmsteuerung auch anderen Programmen und die Ablage von Regeln nutzbar |
| Dokumentation |
Der aktuelle Stand der Schnittstellen und die
Schnittstellenprozesse sind zentral gespeichert und dokumentiert. Abstimmungsdaten sind jederzeit nachvollziehbar. |
| u.v.m. | Durch die zentrale Haltung der Vorgänge und die undefinierte Speicherung von großen Datenmengen sind den Anwendern noch viele Nutzungsmöglichkeiten offen. |
Von besonderer Bedeutung ist die Schnittstelle AIM natürlich für die IT-Abteilung:
| Höhere Akzeptanz durch den Kunden | AIM reduziert die Komplexität der Programme und somit den Programmieraufwand. Dadurch wird die Erfüllung von Kundenwünschen schneller möglich sein. |
| Stabilität der Systeme | Durch die gewonnene Unabhängigkeit der Systeme können Fehler vermieden werden, die Fehlerquote wird reduziert |
| hohe Systemverfügbarkeit | AIM garantiert eine stabile IT-Umgebung, die Systemverfügbarkeit wird erhöht |
| Wartungsarme Systeme | Der Aufwand für die Wartung der Systeme wird gesenkt. Wiederholungsabläufe durch Fehler in Systemen haben keine Auswirkung auf die beteiligten Systeme. |
| Senkung des Testaufwands | Der mit der Einführung neuer Programme verbundene Testaufwand wird minimiert. Lediglich Anpassungen zur Datenumsetzung werden in DDB-Steuertabellen vorgenommen. |
| günstige Leistungen | Die IT-Kostenstruktur wird verbessert. Die Leistungen der IT-Abteilung können zu einem marktfähigen Preis angeboten werden. |
| Standardsoftware besser nutzbar | Informationen aus verschieden Bereichen für eine Standardsoftware, können über konsolidiert und abgestimmt übergeben werden. |
Aus anderer Perspektive wird eine Fachabteilung den Nutzen der zentralen Schnittstelle bewerten:
| kurze Reaktionszeit | Neue Produkte sollen schneller auf den Markt gebracht werden, auf geänderte Rahmenbedingungen muß flexibel reagiert werden. AIM ermöglicht dies durch eine schnelle Umsetzung der IV-Aufträge. |
| Erfüllung neuer Kundenwünsche | Statt dass die Abarbeitung der Warteschlage der IT-Aufträge abgewartet werden muss können Wünsche kurzfristiger erfüllt oder durch Änderungen in Regeltabellen von der Fachseite selbst umgesetzt werden. Durch diese Entlastung der IT-Abteilung kann der Auftragsstau abgebaut werden. |
| Direkte Steuerung durch die Fachabteilung | Die Umsetzung der Änderungen im fachlichen Regelwerk durch die Verantwortlichen in den Fachabteilungen wird durch die Architektur von Regeltabellen und die dazugehörige neue Benutzeroberfläche ermöglicht |
| Transparenz der Fachregeln | Fachlogik kann anhand der Regeltabellen leicht nachvollzogen und Ausnahmeregelungen den Mitarbeitern verständlich dargestellt werden |
| Minimierung der Abhängigkeiten | Durch die Unabhängigkeit der Teilbereiche reduzieren sich Abstimmprobleme mit anderen Abteilungen. Die Produktion wird durch Änderungen in anderen Fachbereichen nicht beeinträchtigt. |
Der Nutzen von AIM für das Gesamtunternehmen trägt zur Erreichung der Unternehmensziele bei:
| Kosten | Die Einbindung der zentralen Schnittstelle senkt zum einen den Programmieraufwand für Wartungsarbeiten, zum anderen beschleunigt sie die Durchlaufzeiten für Änderungen und Neueinführungen |
| Flexibilität | Das Unternehmen kann flexibel und schnell auf Veränderungen des Marktes reagieren und somit seine Marktposition festigen und weiter ausbauen |
| Eindeutigkeit | Durch eine zentrale Schnittstelle wird die Voraussetzung geschaffen, aus einer heterogenen Systemlandschaft optimalen Nutzen zu ziehen |
| Einheitlichkeit | AIM trägt zur Vereinheitlichung bei, indem es die Einführung und Nutzung neuer Softwarekomponenten (Standard- und Individualsoftware) vereinfacht |
[1]Jedes Liefersystem kann gleichzeitig Zielsystem sein und umgekehrt.
[2]Bei Auszahlungen z.B. empfiehlt sich eine Sperre des Vorgangs, um Doppelauszahlungen zu verhindern.
[3]So muß z.B. ein Auszahlungsanstoß sowohl an das auszahlende Programm, an das Buchungsprogramm und eventuell an ein Statistiksystem vermittelt werden.
[4]z.B. durch unterschiedliche Buchungsperioden.
Gerne sind wir auch bereit mit Ihnen über die Möglichkeiten für solche Lösungen in Ihrem Hause unverbindlich zu sprechen bzw. noch weitere Informationen zukommen zu lassen.
Unsere Architektur- und System-Experten haben jahrelange Erfahrung mit großen und mittleren IT-Systemen - schließlich ist AIM aus vielen Praxisprojekten entwickelt worden.