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     Zu weiteren Lösungen

      und Systemen

 

     

                                                                                                    

AIM -

Anwendungs-Management-System


1     Die Vision

Informationen zwischen Systemen austauschen, verteilen und anpassen, ohne Änderung in Programmen. Gleichzeitige Sicherstellung der Transparenz, Historiesierung und Archivierung der Daten. Die Idee

1.1     Die Situation

·       die durch fachliche und technische Abhängigkeiten gekennzeichnete  Systemlandschaft muss die Reaktion auf Kundenwünsche muss schnell und flexibel gestaltet werden

   die die Systeme und deren Schnittstellen werden immer komplexer  

·       die zur Umsetzung verfügbare Zeitstrecke wird aber immer kürzer

·       die Budets werden nicht vergrößert     

1.2     Probleme

Durch die vielfältige Verflechtung aller Bereiche ergeben sich in der bisherigen IV-Systemlandschaft eine Reihe von Problemen, die sich gegenseitig sogar noch verstärken:

·     Durch die hohe Komplexität der IT-Systeme und die damit einhergehende mangelnde Transparenz gestaltet sich die Wartung sehr aufwendig und zeitintensiv. Dies gilt insbesondere an den Schnittstellen.

·     Bei der Neueinführung von IV-Produkten wird ein Anpassungsaufwand der nachfolgenden Systeme erforderlich. Dadurch wiederum erhöht sich der Aufwand für die zur Einführung erforderlichen Testaktivitäten.

·     Tritt ein Fehler auf, so lässt sich die Behebung in der Regel nicht nur auf ein Teilsystem eingrenzen.

·     Viele Dokumentationen der vorhandenen Module sind veraltet

Die Folge hieraus ist ein erhöhtes Risiko für die Stabilität und Verfügbarkeit aller Systeme

 

1.3     Lösung

Ein Schnittstellen-Managementsystem (AIM) nach folgenden Kriterien:

·      Transparenz der Prozesse durch Kanalisierung des Austauschs von Informationen sämtlicher  Anwendungen und eine zentrale, dynamische Informationshaltung und -verteilung.

·      Flexibilität durch termingesteuerte Prozesse und Informationsumsetzung über ein zentrales Transformationssystem (DynamicDataBaseSystem - DDBS) bei der Informationsdefinition zum Ausführungszeitpunkt.

·      Stabilität und Ablaufsicherheit durch ein einziges sicheres und durchgängiges Verfahren.

·      Transparenz der Prozesse durch eine zentrale, dynamische Informationshaltung und -verteilung.


2     Funktionen

 

Um das Ziel zu erreichen und den obengenannten Problemen effektiv begegnen zu können, wurde das Datenlogistk-System IFC entwickelt.

Es dient als Mittler zwischen allen Systemen. Sowohl den liefernden als auch den empfangenden Systemen. Es ist mit allen  Funktionen eines Daten-Logistzentrums ausgestattet. Darüber hinaus gewährleisten  eine Regelkreisverarbeitung und Abstimmsystem die Transparenz  und Sicherheit der Verarbeitung.

 

 

 

2.1     Steuerung

Als zentrale Schnittstelle übernimmt  die Aufträge der Liefersysteme[1]. Diese werden in einem Datenpool gesammelt und termingerecht an die Zielsysteme verteilt. Dabei werden die Quelldaten nach hinterlegten, vorgangsbezogenen Regeln in Zielsystemdaten umgesetzt.  gewährleistet die Einhaltung zeitlicher Vorgaben (wie z.B. eine festgelegte Reihenfolge oder Abhängigkeiten) und meldet die Verarbeitungsergebnisse konsolidiert an die Liefersysteme zurück. Somit können direkte Programmzugriffe in fremde Systeme und die daraus resultierenden Abhängigkeiten vermieden werden.

Alle Vorgänge werden in der Schnittstelle lückenlos dokumentiert und können in jedem einzelnen Teilschritt nachvollzogen werden.

Sollte eine Abholung oder Verarbeitung durch das Zielsystem nicht erfolgreich sein, so hält  diesen Auftrag weiterhin zur Abarbeitung vor.

 

 

 

 

2.2     Transformation und Übersetzung

Um die Kommunikation der vielfältigen Liefer- und Zielsysteme zu gewährleisten, übersetzt das zentrale Schnittstellenmodul die unterschiedlichen Inhalte und Formate auf die Anforderungen des jeweiligen Zielsystems. Hierzu reicht es aus, dass DDBS die entsprechenden Konstellationen bekannt sind. Damit versetzt die Schnittstelle alle angeschlossenen Systeme in die Lage, sich untereinander auszutauschen, ohne gegenseitig die spezifischen Strukturen kennen zu müssen. Da Anpassungen bei Anbindung eines neuen Systems also nur in DDBS vorgenommen werden müssen, kann der Aufwand erheblich reduziert werden.

 

2.3     Prüfungsfunktion

Die Daten der Liefersysteme werden durch AIM sowohl auf  fachliche wie auch auf technische Richtigkeit geprüft. Im Einzelnen erfolgt eine Prüfung auf

·      Gültigkeit

·      Plausibilität und

·      Konsistenz

der Daten. Die Grundlage hierfür bildet ein Tabellenwerk, auf dem sämtliche Regeln und Anforderungen der Zielsysteme vollständig hinterlegt sind. Fehlerhafte Daten werden durch die Schnittstelle zurückgewiesen. Da mit Einbindung von  das verursachende System sofort identifiziert werden kann und durch die Rückweisung der Daten „Folgefehler“ bei der Verarbeitung in den Zielsystemen vermieden werden, kann die Fehlerbehebung optimiert werden.

2.4     Terminhaltung

Jeder Auftrag an  enthält einen Bearbeitungstermin. Die Schnittstelle übernimmt deren Überwachung und sorgt für die termingerechte Verarbeitung im Datenpool. Sie gewährleistet die Einhaltung vorgegebener Reihenfolgen und zeitlich bedingter Abfolgen zwischen verschiedenen Terminen. Dies gilt nicht nur für Aufträge an fremde Systeme,  bietet genauso die Möglichkeit programminterne Termine zu verfolgen.

Dabei gilt die Grundregel, dass terminierte Aufträge bis zu ihrer Abarbeitung jederzeit geändert oder storniert werden können. Nur die aktuell gültige Version wird an das Zielsystem weitergeleitet, vorhergehende Versionen der Aufträge werden historisiert.

Eine mögliche Zusatzfunktionalität ist die Verwaltung von Dauerbelegen, d.h. für eine gewisse Zeit werden gleichbleibende, wiederkehrende Aktionen ausgeführt. Die Schnittstelle verwaltet diese Termine selbständig und gibt regelmäßig entsprechende Aufträge (z.B. für Zahlungen, Buchungen, ....) an das Zielsystem weiter.

2.5     Laufzeitunabhängigkeit

Durch die zeitversetzte Weitergabe von Daten ermöglicht  die Laufzeitunabhängigkeit der Systeme untereinander.

2.6     Rückmeldung

Liefersysteme benötigen oftmals Rückmeldungen über den Bearbeitungsstand der gesendeten Aufträge, z.B. um (bis zur Abarbeitung) gesperrte Vorgänge wieder freizugeben[2]oder um auf die Verarbeitungsinformation als Auskunft zurückzugreifen. Um hierbei direkte Zugriffe zu vermeiden und damit sowohl die Abhängigkeiten als auch die Komplexität zu reduzieren, übernimmt  aktiv die Aufgabe, den Stand der Weiterleitung und die (erfolgreiche) Abarbeitung der Aufträge zurückzumelden.

2.7     Konsolidierung

Gibt das Liefersystem einen Auftrag an , so muß nicht nur ein Zielsystem angesprochen werden. Viel häufiger wird es der Fall sein, daß ein Auftrag an mehrere Adressaten verteilt werden soll[3]. Hierbei stellt  sicher, daß alle Teilaufträge abgestimmt verarbeitet werden, da ein „Auseinanderlaufen“ der Teilaufträge zu Unstimmigkeiten führen könnte[4]. Nach der Verarbeitung meldet  die erfolgreiche Erledigung an das Liefersystem zurück.

2.8     Abstimmung

Bei Einbindung einer Schnittstelle zwischen heterogenen Systemen ist die Abstimmung ein wesentlicher Faktor für die Ordnungsmäßigkeit der Verarbeitung. Nur so kann gewährleistet werden, dass die gesendeten Daten auch vollständig an ihren Bestimmungsort übertragen wurden.

2.9     Dokumentation, Wiederholbarkeit, Historisierung und Archivierung

Eine lückenlose Dokumentation aller Vorgänge ist durch die mitgeführte Kontrollstatistik gegeben. Jeder einzelne Teilschritt wird exakt festgehalten und ist jederzeit nachvollziehbar . Die Aufträge werden nach Vorgabe gespeichert, historisiert und archiviert, so dass auch die höchsten Ansprüche der ordnungsgemäßen Speicherung erfüllt werden. Dadurch werden Wiederholungsläufe für Systeme sind möglich, ohne dass die anderen am Datenaustausch beteiligten Systeme Aufwand haben. 

 

 


3     Nutzen

Die Einführung von AIM bringt Vorteile für alle Bereiche eines Unternehmens. Obwohl bereits ein hoher direkter Nutzen durch die Verwendung von AIM vorzeigbar ist, sollte auch der „Sekundär“Nutzen nicht unberücksichtigt bleiben. Im folgenden wurde der Nutzen aus den unterschiedlichen Perspektiven eines Unternehmens betrachtet.

3.1     Allgemeiner Nutzen

AIM ist eine offene Integrationsbasis für viele Einsatzgebiete z.B.:

 

Sämtliche Schnittstellen Die Schnittstellen sind transparent - wer mit wem?

Der Stand der Datentransfers ist jederzeit auch historisch nachvollziehbar.

Die beteiligten Systeme müssen nur noch einen Schnittstelle kennen.

Änderungen an den Schnittstellendefinitionen (Strukturen und Inhalte) können schnell und unkompliziert durchgeführt werden.

Die beteiligten Systeme müssen die Liefer- oder Ziel- strukturen und -inhalte nicht kennen.

   
Termine AIM arbeitet terminorientiert. Es lässt sich jederzeit ein Terminsystem darauf aufbauen.
   
Berechtigungen Ein zentrales Berechtigungssystem findet hier die ideale Datenbasis.
   
   
Programmsteuerung Die Steuerungs-Datenbank von AIM (DDB) ist als Tool für die Programmsteuerung auch anderen Programmen und die Ablage von Regeln nutzbar
   
Dokumentation Der aktuelle Stand der Schnittstellen und die Schnittstellenprozesse sind zentral gespeichert und dokumentiert.

Abstimmungsdaten sind jederzeit nachvollziehbar.

   
u.v.m. Durch die zentrale Haltung der Vorgänge und die undefinierte Speicherung von großen Datenmengen sind den Anwendern noch viele Nutzungsmöglichkeiten offen.

 

 

3.2     Nutzen für die IT

Von besonderer Bedeutung ist die Schnittstelle AIM natürlich für die IT-Abteilung:

Höhere Akzeptanz durch den Kunden AIM reduziert die Komplexität der Programme und somit den Programmieraufwand. Dadurch wird die Erfüllung von Kundenwünschen schneller möglich sein.
   
Stabilität der Systeme Durch die gewonnene Unabhängigkeit der Systeme können Fehler vermieden werden, die Fehlerquote wird reduziert
   
hohe Systemverfügbarkeit AIM garantiert eine stabile IT-Umgebung, die Systemverfügbarkeit wird erhöht
Wartungsarme Systeme Der Aufwand für die Wartung der Systeme wird gesenkt. Wiederholungsabläufe durch Fehler in Systemen haben keine Auswirkung  auf die beteiligten Systeme.
   
Senkung des Testaufwands Der mit der Einführung neuer Programme verbundene Testaufwand wird minimiert. Lediglich Anpassungen zur Datenumsetzung werden in DDB-Steuertabellen vorgenommen.
   
günstige Leistungen Die IT-Kostenstruktur wird verbessert. Die Leistungen der IT-Abteilung können zu einem marktfähigen Preis angeboten werden.
   
Standardsoftware besser nutzbar Informationen aus verschieden Bereichen für eine Standardsoftware, können über  konsolidiert und abgestimmt übergeben werden. 

 

 

3.2     Nutzen für den Auftraggeber/die Fachabteilungen

Aus anderer Perspektive wird eine Fachabteilung den Nutzen der zentralen Schnittstelle bewerten:

kurze Reaktionszeit Neue Produkte sollen schneller auf den Markt gebracht werden, auf geänderte Rahmenbedingungen muß flexibel reagiert werden. AIM ermöglicht dies durch eine schnelle Umsetzung der IV-Aufträge.
   
Erfüllung neuer Kundenwünsche Statt dass die Abarbeitung der Warteschlage der IT-Aufträge abgewartet werden muss können Wünsche kurzfristiger erfüllt oder durch Änderungen in Regeltabellen von der Fachseite selbst umgesetzt werden. Durch diese Entlastung der IT-Abteilung kann der Auftragsstau abgebaut werden.
   
Direkte Steuerung durch die Fachabteilung Die Umsetzung der Änderungen im fachlichen Regelwerk durch die Verantwortlichen in den Fachabteilungen wird durch die Architektur von Regeltabellen und die dazugehörige neue Benutzeroberfläche  ermöglicht
   
Transparenz der Fachregeln Fachlogik kann anhand der Regeltabellen leicht nachvollzogen und Ausnahmeregelungen den Mitarbeitern verständlich dargestellt werden
   
Minimierung der Abhängigkeiten Durch die Unabhängigkeit der Teilbereiche reduzieren sich Abstimmprobleme mit anderen Abteilungen. Die Produktion wird durch Änderungen in anderen Fachbereichen nicht beeinträchtigt.

3.3     Nutzen für das Gesamtunternehmen

Der Nutzen von AIM für das Gesamtunternehmen trägt zur Erreichung der Unternehmensziele bei:

Kosten Die Einbindung der zentralen Schnittstelle senkt zum einen den Programmieraufwand für Wartungsarbeiten, zum anderen beschleunigt sie die Durchlaufzeiten für Änderungen und Neueinführungen
   
Flexibilität Das Unternehmen kann flexibel und schnell auf Veränderungen des Marktes reagieren und somit seine Marktposition festigen und weiter ausbauen
   
Eindeutigkeit Durch eine zentrale Schnittstelle wird die Voraussetzung geschaffen, aus einer heterogenen Systemlandschaft optimalen Nutzen zu ziehen
   
Einheitlichkeit AIM trägt zur Vereinheitlichung bei, indem es die Einführung und Nutzung neuer Softwarekomponenten (Standard- und Individualsoftware) vereinfacht

 

[1]Jedes Liefersystem kann gleichzeitig Zielsystem sein und umgekehrt.

[2]Bei Auszahlungen z.B. empfiehlt sich eine Sperre des Vorgangs, um Doppelauszahlungen zu verhindern.

[3]So muß z.B. ein Auszahlungsanstoß sowohl an das auszahlende Programm, an das Buchungsprogramm und eventuell an ein Statistiksystem vermittelt werden.

[4]z.B. durch unterschiedliche Buchungsperioden.

   

Gerne sind wir auch bereit mit Ihnen über die Möglichkeiten für solche Lösungen in Ihrem Hause unverbindlich zu sprechen bzw. noch weitere Informationen zukommen zu lassen.

Unsere Architektur- und System-Experten haben jahrelange Erfahrung mit großen und mittleren IT-Systemen - schließlich ist AIM aus vielen Praxisprojekten entwickelt worden.

 

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